Wie lagert man Klebeband richtig?

Ja, auch bei der Lagerung von Klebebändern ist einiges zu beachten, denn nur so lässt sich die Qualität und Beschaffenheit der Klebebänder aufrechterhalten. Winterkälte und Sommerhitze gilt es grundsätzlich zu vermeiden. Am ehesten sollten die Packbänder samt Karton bei Raumtemperatur trocken und lichtgeschützt aufbewahrt werden. Als Empfehlung wird die Lagerung zwischen 15 und 23 Grad Celsius angegeben.
Wenn Klebebänder bei geringeren Temperaturen als 15 Grad gelagert werden, können sie brüchig werden und besteht eine höhere Reißgefahr. Zusätzlich können sich die Klebebänder bei entsprechenden Temperatureinflüssen verformen, was die spätere Nutzung ebenfalls wieder beeinträchtigen kann. Auch der Kleber kann spröde werden und das Klebeband verliert an Haftung.
Falls Sie Ihr Klebeband doch einmal bei zu tiefen Temperaturen gelagert haben, müssen Sie dieses nicht gleich entsorgen. Es empfiehlt sich, die Rollen zunächst für etwa 24 Stunden Temperaturen zwischen 15 und 23 Grad auszusetzen, damit sich das Material wieder reaktivieren kann. Im Normalfall lassen sich die Kleberollen anschließend wieder normal verwenden.
Bei der Lagerung von Klebebändern bei Temperaturen über 23 Grad kann es dazu führen, dass der Kleber schmilzt und seitlich ausläuft. Die Klebeschicht wird dadurch dünner und die Haftung lässt nach. Keinen Schaden nimmt hierbei der Kunststoff des Klebebands, die verwendeten Klebstoffe sind hingegen durchaus Wärme sensibel. Eine längere bzw. dauerhafte Lagerung bei zu warmen Temperaturen kann zu irreversiblen Veränderungen in Form und Klebekraft führen und die Kleberollen unbrauchbar machen. Ein Klebeband, welches zu warm aufbewahrt wurde, kann nicht wieder reaktiviert werden. Bei extremen Temperaturen besteht sogar die Gefahr der Entflammbarkeit. Je nach Zusammensetzung und Charakter der synthetischen Fasern, liegt die Zündtemperatur von Kleberollen zwischen 200 und 300 Grad Celsius.