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Verpackungsgesetz - Was muss jetzt beachtet werden?

Dominic Roper, Geschäftsführer Verpackung Roper GmbH & Co. KG

Von der Verpackungsverordnung zum Verpackungsgesetz

Ab dem 01. Januar 2019 löst das Verpackungsgesetz die Verpackungsverordnung vollständig ab. Das Verpackungsgesetz wird Sie vor neue Pflichten und teilweise veränderte verpackungsrechtliche Anforderungen stellen.
Im Umgang mit den zu erwartenden verpackungsrechtlichen Änderungen wollen wir Sie dabei unterstützen, einen Beteiligungsweg für sich zu definieren und umzusetzen, bei der die rechtliche Robustheit (Ausschluss von Vollzugshandeln der zentralen Stelle) und Ihre wirtschaftlichen Anforderungen in einen sinnvollen, also möglichst optimalen Ausgleich gestellt werden.

Wir unterstützen Sie!

Zunächst schreibt das Verpackungsgesetz grundsätzlich die aus der Verpackungsverordnung bekannten Beteiligungspflichten für bestimmte Verpackungen ebenso fort wie die grundsätzliche Pflicht zur Abgabe einer Vollständigkeitserklärung (§11 VerpackG).
Grundsätzlich entscheidende Richtschnur dafür, ob eine Verpackung die Beteiligungspflicht auslöst, ist, ob sie gemäß § 3 Abs. 8 VerpackG nach Gebrauch typischerweise beim privaten Endverbraucher als Verpackung anfällt, wobei nach den Vorstellungen des Gesetzgebers der private Endverbraucher nicht nur der private Haushalt ist, sondern auch viele dem privaten Endverbraucher gleichgestellte Anfallstellen (sehen Sie hierzu auch § 3 Abs. 11 VerpackG).

Ansprechpartner Verpackungsgesetz

Informationsblatt Verpackungsgesetz 2018

Die wichtigsten Begriffe zum neuen Verpackungsgesetz im Überblick

  • Ihre verpackungsrechtlichen Pflichten: Download Anlage 1
  • Beteiligungspflicht: Download Anlage 2
  • Vollständigkeitserklärung
  • Meldepflichten und deren Verdichtung zur Marktkontrolle

Detaillierte Informationen zum neuen Verpackungsgesetz finden Sie in unserem Informationsfaltblatt (hier).


Gemeinsam mit Zentek dem Partner für Entsorgung

zmart24

Das Onlineportal zmart24 des Dualen Systems Zentek stellt Ihnen alle Informationen zu den Themen Registrierung, Lizenzierung und Entsorgung bereit. zmart24 bietet Ihnen eine rechtssichere Lösung ohne bürokratischen Aufwand und auf Ihre Bedürfnisse zugeschnitten. Nutzen Sie zmart24 als unkomplizierte Lösung für die Onlineabwicklung.

Ziel von zmart24 ist es, das komplexe Thema der Rücknahme- und Entsorgungspflichten nach VerpackG und ElektroG einfach und verständlich zu handhaben. Konzentrieren Sie sich auf Ihr Kerngeschäft und Zentek unterstützt Sie dabei, indem sie sich um die Entsorgung kümmert. Umständlicher Papierkram gehört der Vergangenheit an, heute lizenzieren Sie online ganz bequem, schnell, kostengünstig und rechtssicher!

Die Zentek GmbH & Co. KG ist ein in 1995 gegründetes Gemeinschaftsunternehmen führender Konzernunabhängiger Entsorger. Die Jakob Becker Gruppe, die Nehlsen AG und die Stratmann Städtereinigung bilden mit über 120 Standorten und knapp 7.000 Mitarbeitern das Rückgrat des Erfolgs. Darüber hinaus arbeitet Zentek mit über 600 zertifizierten Partnern zusammen, um jeden Wertstoff in jeder Region bundesweit entsorgen zu können.

Zentek betreibt für überregional und bundesweit tätige Unternehmen flächendeckende Entsorgungssysteme unter Berücksichtigung der jeweils branchenspezifischen Besonderheiten und Gegebenheiten. Die Zentrale von Zentek in Köln koordiniert alle Entsorgungsdienstleistungen und dient als zentraler Ansprech- und Vertragspartner für all seine Kunden.

Zentek bietet Ihnen leistungsstarke Lösungen:

  • Entsorgung von Verkaufsverpackungen durch das Duale System
  • Entsorgung von Transportverpackungen
  • Rücknahme von Elektroaltgeräten
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Für diese Tätigkeiten sind Zentek als Entsorgungsfachbetrieb (Efb) nach ISO 9001:2008 zertifiziert.

www.zentek.de // Email-Kontakt: info@zmart24.de

Was

Systembeteiligungspflichtige Verpackungen sind mit Ware befüllte Verkaufs- und Umverpackungen, die nach Gebrauch typischerweise beim privaten Endverbraucher als Abfall anfallen.

Privater Endverbraucher (§ 3 Abs. 11 VerpackG) sind private Haushaltungen und diesen nach der Art der dort typischerweise anfallenden Verpackungsabfälle vergleichbare Anfallstellen ergleichbare Anfallstellen sind insbesondere Gaststätten, Hotels, Raststätten, Kantinen, Verwaltungen, Kasernen, Krankenhäuser, Bildungseinrichtungen, karitative Einrichtungen, Niederlassungen von Freiberuflern, typische Anfallstellen des Kulturbereichs wie Kinos, Opern und Museen, sowie des Freizeitbereichs wie Ferienanlagen, Freizeitparks und Sportstadien.

Vergleichbare Anfallstellen im Sinne von Satz 1 sind außerdem landwirtschaftliche Betriebe und Handwerksbetriebe, deren Verpackungsabfälle mittels haushaltsüblicher Sammelgefäße sowohl für Papier, Pappe und Karton als auch für Kunststoff-, Metall- und Verbundverpackungen, jedoch maximal mit einem 1 100-Liter-Umleerbehälter je Sammelgruppe, im haushaltsüblichen Abfuhrrhythmus entsorgt werden können.

Wann
Wo

Warum Zentek als Partner von Verpackung Roper?

  • Fachkompetenz auf höchstem Niveau

  • Unkomplizierte Abwicklung

  • Persönliche Ansprechpartner

  • Bestes Preis-/Leistungsverhältnis

  • 10% Rabatt bei Vertragsabschluss

Nach den ersten Veröffenlichungen zum Verpackungsgesetz haben wir uns auf die Suche nach einem starken Partner gemacht, der mit allen Problemstellungen unserer Kunden zu der Thematik rechtssicherer Entsorgung seinen Beitrag leisten kann.

Mit der Zentek konnten wir einen Partner gewinnen, der in jeglicher Hinsicht professionell, effizient und wirtschaftlich eine Lösung anbietet, von der alle beteiligten profitieren.


Verpackung (§ 3 Abs. 1 VerpackG)

Verpackungen sind aus beliebigen Materialien hergestellte Erzeugnisse zur Aufnahme, zum Schutz, zur Handhabung, zur Lieferung oder zur Darbietung von Waren, die vom Rohstoff bis zum Verarbeitungs- erzeugnis reichen können, vom Hersteller an den Vertreiber oder Endverbraucher weitergegeben werden und

    1. typischerweise dem Endverbraucher als Verkaufseinheit aus Ware und Verpackung angeboten werden (Verkaufsverpackungen); als Verkaufsverpackungen gelten auch Verpackungen, die erst beim Letztvertreiber befüllt werden, um
      a) die Übergabe von Waren an den Endverbraucher zu ermöglichen oder zu unterstützen (Serviceverpackungen) oder
      b) den Versand von Waren an den Endverbraucher zu ermöglichen oder zu unterstützen (Versandverpackungen),

    2. eine bestimmte Anzahl von Verkaufseinheiten nach Nummer 1 enthalten und typischerweise dem Endverbraucher zusammen mit den Verkaufseinheiten angeboten werden oder zur Bestückung der Verkaufsregale dienen (Umverpackungen) oder

    3. die Handhabung und den Transport von Waren in einer Weise erleichtern, dass deren direkte Berührung sowie Transportschäden vermieden werden, und typischerweise nicht zur Weitergabe an den Endverbraucher bestimmt sind (Transportverpackungen); Container für den Straßen-, Schienen-, Schiffs- oder Lufttransport sind keine Transportverpackungen.

Die Begriffsbestimmung für Verpackungen wird durch die in der Anlage 1 genannten Kriterien ergänzt; die dort aufgeführten Gegenstände sind Beispiele für die Anwendung dieser Kriterien.

Verpackungsarten
Typischerweise
Hersteller (§ 3 Abs. 14 VerpackG)
Gleichgestellte Anfallstellen (§ 3 Abs. 11 VerpackG)

Getrennt nach Gewicht zu erfassende Verpackungsmaterialien:

  • Glas
  • Papier/Pappe/Karton
  • Weißblech
  • Aluminium, sonstige Metalle
  • Kunststoffe
  • Kartonverbunde
  • Sonstige Verbunde
  • Naturmaterialien

Mengen ermitteln

Gerne erstellen wir Ihnen eine Übersicht mit all Ihren bei uns gekauften Verpackungen. Wir listen Ihnen nach Produktart die Summenmengen in Kilogramm auf.

gekaufte Mengen hier per Email anfragen

Vollständigkeitserklärung

Von der Pflicht nach § 11 Absatz 1 Satz 1 VerpackG ist befreit, wer systembeteiligungspflichtige Verpackungen der Materialarten Glas von weniger als 80 000 Kilogramm, Papier, Pappe und Karton von weniger als 50 000 Kilogramm sowie der übrigen in § 16 Absatz 2 VerpackG genannten Materialarten von weniger als 30 000 Kilogramm im vorangegangenen Kalenderjahr erstmals in Verkehr gebracht hat. Die Zentrale Stelle oder die zuständige Landesbehörde kann auch bei Unterschreiten der Schwellenwerte nach Satz 1 jederzeit verlangen, dass eine Vollständigkeitserklärung gemäß den Vorgaben der Absätze 1 bis 3 zu hinterlegen ist. (§ 11 Abs. 4 VerpackG)

Weitere Informationen, Ausführungen, Hinweise und Werkzeuge finden Sie auf den Folgenden Seiten:


Stand 15.11.2018